05321 12345 Mo–Fr 08:00–18:30 · Sa 08:30–13:00
Jetzt geöffnet Barrierefreiheit

Pollenallergie: 10 Tipps für ein beschwerdefreies Frühjahr

Von Antihistaminika bis Nasendusche — so kommen Sie gut durch die Pollensaison.

Sobald im Frühjahr die ersten Bäume und Gräser blühen, beginnt für Millionen von Menschen in Deutschland eine belastende Zeit. Tränende Augen, eine laufende Nase, ständiges Niesen und ein allgemeines Erschöpfungsgefühl sind typische Symptome einer Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen oder allergische Rhinitis. Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen — Tendenz steigend, unter anderem durch den Klimawandel, der die Pollensaison verlängert und die Pollenkonzentration erhöht. Als Ihre Apotheke vor Ort möchten wir Ihnen helfen, die Pollensaison so beschwerdefrei wie möglich zu überstehen.

Unsere 10 besten Tipps gegen Pollenallergie

  1. Pollenflugvorhersage beachten: Informieren Sie sich täglich über den aktuellen Pollenflug in Ihrer Region. Der Deutsche Wetterdienst und verschiedene Apps bieten zuverlässige Vorhersagen. An Tagen mit hoher Belastung sollten Sie längere Aufenthalte im Freien meiden.
  2. Richtig lüften: Lüften Sie in der Stadt am besten morgens zwischen 6 und 8 Uhr, auf dem Land eher abends. Zu diesen Zeiten ist die Pollenbelastung am geringsten. Pollenschutzgitter an den Fenstern können zusätzlich helfen.
  3. Haare waschen vor dem Schlafengehen: Pollen setzen sich im Laufe des Tages in Ihren Haaren fest. Waschen Sie Ihre Haare abends, bevor Sie ins Bett gehen, damit Sie nachts nicht den Pollen ausgesetzt sind.
  4. Kleidung nicht im Schlafzimmer wechseln: Ziehen Sie getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aus und legen Sie sie nicht aufs Bett. So verhindern Sie, dass Pollen in Ihren Schlafbereich gelangen.
  5. Nasendusche verwenden: Eine Nasenspülung mit isotonischer Kochsalzlösung kann Pollen aus der Nasenschleimhaut auswaschen und die Symptome deutlich lindern. Wir empfehlen die Anwendung morgens und abends.
  6. Sonnenbrille tragen: Eine eng anliegende Sonnenbrille schützt Ihre Augen vor Pollenkontakt und kann das Augenjucken erheblich reduzieren.
  7. Wäsche nicht im Freien trocknen: Während der Pollensaison sollten Sie Ihre Wäsche nicht draußen aufhängen, da sich Pollen in den Textilien festsetzen.
  8. Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen: Ein Staubsauger mit HEPA-Filter kann Pollen effektiv aus Teppichen und Polstermöbeln entfernen. Saugen Sie während der Pollensaison häufiger als gewöhnlich.
  9. Sport zur richtigen Zeit: Verzichten Sie an Tagen mit hoher Pollenbelastung auf Outdoor-Sport. Alternativ können Sie auf Indoor-Aktivitäten ausweichen oder direkt nach einem Regenschauer trainieren, wenn die Luft am saubersten ist.
  10. Urlaub klug planen: Am Meer oder im Hochgebirge (ab 1.500 Meter) ist die Pollenbelastung deutlich geringer. Planen Sie Ihren Urlaub, wenn möglich, in der Hauptpollensaison an solche Orte.

Welche Medikamente helfen bei Pollenallergie?

In unserer Apotheke beraten wir Sie individuell zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Folgende Wirkstoffe und Darreichungsformen stehen zur Verfügung:

  • Antihistaminika (Tabletten): Moderne Wirkstoffe wie Cetirizin, Loratadin oder Desloratadin wirken schnell gegen Niesen, Juckreiz und laufende Nase. Die neueren Generationen machen kaum noch müde und können auch vorbeugend eingenommen werden.
  • Antiallergische Nasensprays: Kortisonhaltige Nasensprays wie Mometason oder Fluticason sind bei starkem Schnupfen besonders wirksam. Sie wirken lokal und haben bei bestimmungsgemäßer Anwendung kaum Nebenwirkungen.
  • Antiallergische Augentropfen: Bei juckenden, tränenden Augen helfen Augentropfen mit Wirkstoffen wie Azelastin oder Ketotifen schnell und gezielt.
  • Cromoglicinsäure: Dieser Wirkstoff kann vorbeugend als Nasenspray oder Augentropfen eingesetzt werden und eignet sich besonders bei leichteren Beschwerden.
  • Natürliche Alternativen: Pflanzliche Präparate mit Pestwurz oder homöopathische Mittel können bei manchen Betroffenen unterstützend wirken. Sprechen Sie uns gerne darauf an.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Wenn Ihre Beschwerden trotz Selbstmedikation nicht ausreichend kontrolliert werden können, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Insbesondere bei Atemnot, pfeifenden Atemgeräuschen oder dem Verdacht auf allergisches Asthma ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann langfristig die Ursache der Allergie behandeln und die Beschwerden dauerhaft lindern. Dieser Therapieansatz wird in der Regel über drei bis fünf Jahre durchgeführt und zeigt bei vielen Patienten sehr gute Erfolge.

Persönliche Beratung: Kommen Sie zu uns in die Sonnen-Apotheke — wir beraten Sie gerne individuell zu Ihren Allergiebeschwerden und finden gemeinsam die passende Behandlung. Kontakt aufnehmen

Natürliche Heilmittel gegen Pollenallergie

Weitere Ratgeber

E-Rezept einlösen leicht gemacht

E-Rezept einlösen: So einfach funktioniert es 2026

Alles zum elektronischen Rezept — per App, Gesundheitskarte oder Papierausdruck.

Immunsystem stärken im Winter

Immunsystem stärken: Die besten Vitamine und Nährstoffe

Vitamin C, Zink, Vitamin D — welche Nahrungsergänzung wirklich sinnvoll ist.